Handlungsleitfaden für Bauherren - Wie sich Bauprojekte besser initiieren lassen

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Oct 12, 2019

Das Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der Technischen Universität Braunschweig hat dies in der Studie „OI+BAU – Optimierung der Initiierung komplexer Bauvorhaben“ untersucht. Im Kern geht es darum, eine verlässliche Planungsgrundlage bei Bauvorhaben zu erarbeiten und dabei dem Faktor Mensch besondere Beachtung zu schenken.

Verzögerungen und enorme Kostensteigerungen stehen insbesondere bei öffentlichen Großprojekten regelmäßig im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Doch auch kleine bis mittelgroße Projekte können komplex sein und die Beteiligten vor große Herausforderungen stellen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Braunschweig untersuchten im Rahmen des Projektes „OI+BAU“, wie schon während der Initiierung eines Bauvorhabens die Voraussetzungen für einen möglichst störungsunempfindlichen Projektablauf geschaffen werden können. Das Ergebnis ist ein Handlungsleitfaden mit einem Fokus auf Hochbauprojekte, der erstmalig sämtliche Aufgabenfelder der Initiierungsphase abbildet.

„Im Handlungsleitfaden werden eine große Anzahl an Methoden und Instrumenten vorgestellt, mit denen Fehler beim Projektstart vermieden werden können“, erklärt Prof. Patrick Schwerdtner vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig. Beispielsweise solle zu Beginn des Projekts eine Projektcharakterisierung vorgenommen werden, um die weiteren Schritte der Abwicklung zielorientiert einleiten zu können und für die besonders kritischen Punkte ein strukturiertes Risikomanagementsystem aufzusetzen.

Im Zentrum der Überlegungen steht die intensive Analyse der Ausgangslage des Projekts. Diese dient als ständiger Orientierungspunkt für die zukünftige Entwicklung, alle weiteren 16 Aufgabenfelder des Leitfadens bauen hierauf auf. Am Ende der Initiierung soll ein „Concept Freeze“ erstellt werden, der zentrale Entscheidungen als verlässliche Planungsgrundlage festhält.

„Die in der Initiierung formulierten und priorisierten Projektziele dienen während des Projekts als Leitplanken und Entscheidungshilfe. Zum Projektabschluss werden sie als Grundlage zur Erfolgsbewertung genutzt. Daher sollte auf die gemeinsame Erarbeitung der Projektziele mit den Stakeholdern viel Wert gelegt werden“, betont Prof. Tanja Kessel vom Lehrstuhl für Infrastruktur- und Immobilienmanagement.

Als innovative Methode zur Unterstützung der Initiierung wird das Initiierungscoaching präsentiert. Dabei sollen Erfahrungen aus ähnlichen Bauvorhaben gesammelt und auf das aktuelle Projekt projiziert werden. So sollen sich Fehler vermeiden lassen, die insbesondere auf die Unerfahrenheit der Beteiligten zurückzuführen sind.

In diesem Zusammenhang sind dem Forschungsteam zufolge auch sogenannte „weiche“ Faktoren zu beachten. Bereits während der Initiierungsphase könne der „Faktor Mensch“ besonders negative Dynamiken in komplexen Bauvorhaben verursachen. Um dies zu vermeiden, hebt der Leitfaden psychologische und politisch-ökonomische Phänomene hervor. Er weist zudem auf die Bedeutung einer modernen Projektkultur hin, um einen offenen Umgang mit Fehlern, Risiken und Änderungen zu gewährleisten.

Das Forschungsprojekt „OI+BAU – Optimierung der Initiierung komplexer Bauvorhaben“ wurde von Januar 2017 bis Dezember 2018 am Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb von den Lehrstühlen für Bauwirtschaft und Baubetrieb sowie für Infrastruktur- und Immobilienmanagement und am Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen bearbeitet. Das Projekt wurde anteilig durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert sowie durch die weiteren Projektpartner Arikon Bau AG, Implenia Hochbau GmbH, Obermeyer Planen + Beraten GmbH, Stadt Wolfsburg, Volkswagen Immobilien GmbH und Wolff & Müller Holding GmbH & Co. KG unterstützt.

Über die Braunschweig Zukunft GmbH:

Die 2002 privatisierte städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH ist zentraler Ansprechpartner für Wirtschaftsunternehmen. Mit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Geschäftsführer Gerold Leppa steht der Wirtschaft ein Kompetenzzentrum zur Verfügung. Die Braunschweig Zukunft GmbH bietet der lokalen Wirtschaft, Ansiedlungsinteressierten und Existenzgründern Beratung in Standortfragen, Genehmigungsmanagement, Vermittlung von Gewerbeflächen, Gründungsberatung sowie den Dialog mit den städtischen Fachbereichen. Die Braunschweig Zukunft GmbH betreibt den Technologiepark Braunschweig und ist Mitglied und Geschäftsstelle des Gründungsnetzwerkes Braunschweig.


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